- Niels Kettwig
- Posts
- Gelassenheit ≠ Gleichgültigkeit
Gelassenheit ≠ Gleichgültigkeit
Die Meisterschaft über das wilde Pferd der Emotion
Es gibt eine fundamentale Herausforderung, auf die Du früher oder später stoßen wirst, wenn Du Dich tiefer mit spirituellen Themen beschäftigst. Etwas, das sich langsam einschleicht - oder auch einfach nur eine Frage, die Dich interessiert, da diese zwei Dinge so identisch wirken.
Ich spreche davon, dass Gelassenheit von außen oft wie Gleichgültigkeit wirkt - das aber vom Kern nicht weiter entfernt sein kann.
Du kennst das vielleicht. Du sagst Dir: “Ich bin jetzt viel gelassener geworden. Mich regt einfach nichts mehr auf.”
Doch im selben Atemzug fällt Dir auch auf: “Ich freue mich ja auch über gar nichts mehr.”
Vor einiger Zeit unterhielt ich mich mit einem Mann in einem Café. Mitte 40, gut angezogen, und er wirkte total entspannt. Fast schon zu entspannt, wie ich fand. Wir kamen ins Gespräch über Stress und wie wichtig es heutzutage sei, gelassen zu bleiben, und welche Methoden wir persönlich und beruflich entwickelt hatten, um mit dem modernen Stress besser umgehen zu können.
Dann rief seine Tochter an.
Sie war total aufgeregt am Telefon - sie hat gerade den Job bekommen, für den sie monatelang gekämpft hatte. Ihre erste Stelle nach dem Studium.
Seine Reaktion? “Ah, okay. Das ist schön.”
Keine Freude. Keine Aufregung. Keine emotionale Verbindung zu diesem riesigen Moment im Leben seiner Tochter.
Als er auflegte, sagte er zu mir: “Sie regt sich immer so auf. Ich bin froh, dass ich da drüberstehe.”
In dem Moment wurde mir klar: Das ist nicht Gelassenheit. Das ist Gleichgültigkeit.
“Der gelassene Mensch nimmt das Leben ernst, aber nicht schwer. Der gleichgültige Mensch nimmt das Leben weder ernst noch schwer - und verpasst es dadurch völlig.”
Und das ist der fatale Unterschied, den die meisten Menschen übersehen, wenn sie versuchen, mehr inneren Frieden zu finden.
Wir leben in einer Zeit, in der “chill sein” als höchste Tugend gefeiert wird. Social Media zeigt uns ständig Menschen, die scheinbar unberührt durch alle Krisen gleiten. Die Gesellschaft predigt: “Reg Dich nicht auf. Lass es laufen. Bleib cool.”
Aber hier liegt das Problem:
Die meisten Menschen verwechseln emotionale Kälte mit innerer Ruhe.
Sie denken, gelassen sein bedeutet, das Herz zu verschließen. Sie glauben, Stärke zeige sich darin, nichts mehr zu fühlen.
Doch wohin führt diese falsche Gelassenheit?
Oberflächliche Beziehungen. Innere Leere. Ein Leben, das sich anfühlt wie ein Film, dem die Musik fehlt.
Echte Gelassenheit funktioniert anders.
Sie ist nicht das Gegenteil von Emotion – sie ist eine Art Meisterschaft über Emotion. Sie bedeutet nicht, dass Du aufhörst zu fühlen. Sie bedeutet, dass Du bewusst wählst, wie Du fühlst.
Wir wollen uns heute den Unterschied zwischen Gelassenheit und Gleichgültigkeit anschauen und ich gebe Dir eine Methode an die Hand, mit der Du echte Gelassenheit entwickelst.
Ohne Dein Herz zu verschließen.
Ohne oberflächlich zu werden.
Ohne die Verbindung zu dem zu verlieren, was das Leben wertvoll macht.
Unsere Gesellschaft hat ein fundamentales Problem mit Emotionen
Seit unserer Kindheit lernen wir:
Dass “professionell sein” bedeutet, keine Gefühle zu zeigen.
Dass “erwachsen sein” bedeutet, über allem zu stehen.
Dass “stark sein” bedeutet, unberührbar zu sein.
Diese Denkweise vergiftet unser Verständnis von Gelassenheit.
“Gleichmut ist nicht Gleichgültigkeit. Gleichmut ist die Ruhe des Herzens inmitten des Sturms.”
Viele Menschen entwickeln eine Art “Schutzmauergelassenheit”. Sie bauen emotionale Mauern um sich herum. Sie werden vermeintlich immun gegen Stress – aber auch gegen Freude. Sie werden unempfindlicher gegen Kritik – aber auch gegen Liebe.
Sie verwechseln innere Ruhe mit emotionaler Abstumpfung.
Manchmal ist diese emotionale Mauer eine Überlebensstrategie – eine Reaktion auf Verletzungen, die zu tief waren. In solchen Fällen braucht es oft professionelle Unterstützung, um das Herz wieder zu öffnen.
Du hast bestimmt auch schon erlebt, wie Menschen stolz erzählen, dass sie zwar “nichts mehr stresst” – aber irgendwie wirken sie auch nicht mehr... lebendig?
“Es ist ein großer Unterschied, ob man seine Gefühle beherrscht oder ob man sie tötet.”
Der Mann aus dem Café – nennen wir ihn Martin – erzählte mir mehr von seiner Geschichte. Seine Frau hatte ihm vor ein paar Monaten ein Ultimatum gestellt. “ Du bist so kalt und gleichgültig geworden”, hatte sie gesagt. “ Es ist, als würdest Du gar nicht mehr richtig hier sein.”
Martin verstand das nicht. Er hatte jahrelang an seiner “Gelassenheit” gearbeitet. Meditation. Achtsamkeit. Bücher über Stoizismus.
Und es hatte funktioniert – zu gut.
Er regte sich nicht mehr über Stau auf. Aber er freute sich auch nicht mehr über Sonnenuntergänge.
Er ließ sich nicht mehr von Problemen bei der Arbeit stressen. Aber er engagierte sich auch nicht mehr für Lösungen.
Er wurde nicht mehr wütend. Aber er fühlte auch keine Liebe mehr.
Kennst Du dieses Gefühl? Du versuchst, “über allem zu stehen”, aber irgendwann merkst Du, dass Du eigentlich neben allem stehst?
Denn genau das ist es. Du bist nicht mehr in die Dinge involviert, Du ziehst Dich aus ihnen heraus und stehst sprichwörtlich daneben. Du stehst neben Dir.
Echte Gelassenheit ist nicht die Abwesenheit von Emotionen.
Sie ist die Präsenz von Wahl. Und in dem Moment, wo Du Dich aus den Situationen ziehst, nimmst Du Dir die Wahl, da es gar keinen Umgang mit den Emotionen mehr gibt.
Es geht nicht darum, sich zurückzuziehen - nein. Im Gegenteil. Es geht darum, dass Du Dich voll und ganz auf die Emotionen einlassen kannst. Sie mit all Deinem Sein durchlebst - und dann die Entscheidung triffst, wie Du mit der Situation umgehen willst.
Nachdem Du die Emotionen angenommen und transformiert hast, ohne Dich in ihnen zu verlieren.
Du kannst Dir Emotionen wie Wetterereignisse vorstellen. Gleichgültige Menschen leben in einem klimatisierten Bunker – sie spüren weder Regen noch Sonnenschein, weder Hitze noch Kälte. Gelassene Menschen haben gelernt, bewusst durch jedes Wetter zu gehen. Das Wetter mit all ihren Sinnen zu erleben. Sie haben einen Regenschirm, wenn es stürmt. Aber sie tanzen auch im Regen, wenn sie Lust dazu haben.
Herzensgelassenheit – die Fähigkeit, innerlich ruhig UND emotional verbunden zu sein.
Du bleibst ruhig in der Krise, aber Du fühlst trotzdem mit den Menschen um Dich herum
Du lässt Dich nicht von Drama mitreißen, aber Du bist präsent für die echten Emotionen, die da sind
Du reagierst nicht impulsiv auf das, was um Dich herum passiert, aber stehst dabei voll in der Emotion
Du lässt los, was Du nicht kontrollieren kannst, aber Du engagierst Dich voll für das, was Dir wichtig ist
Weißt Du, was der wesentlichste Unterschied ist?
Aus der Gleichgültigkeit heraus sagst Du: “Mir ist alles egal.”
Sobald Du in der Gelassenheit bist, wird daraus ein: “Mir ist alles wichtig, aber ich wähle bewusst meine Reaktion.”
Das eine verschließt das Herz. Das andere öffnet es.
Das eine isoliert Dich. Das andere verbindet Dich.
Das eine macht Dich zu einem Roboter. Das andere macht Dich wieder zu einem Menschen.
Eine Methode Für Echte Gelassenheit
“Zwischen Reiz und Reaktion liegt ein Raum. In diesem Raum liegt unsere Macht zu wählen. Und in unserer Wahl liegen unsere Freiheit und unser Wachstum.”
Die meisten Menschen leben wie Ping-Pong-Bälle. Jemand sagt etwas Verletzendes – sie reagieren verletzt. Der Chef kritisiert sie – sie werden defensiv. Ein geliebter Mensch ist traurig – sie werden auch traurig.
In diesen Situationen sind wir das Fähnchen im Winde. Der Wind kommt von Osten, wir drehen uns. Er flaut ab, wir flauen ab. Er kommt von Westen, wir drehen uns usw. Doch ist das wirklich unser Schicksal? Keinen Einfluss darauf zu haben, wie wir auf die Dinge, die uns passieren, reagieren zu können?
Was wäre, wenn Du die Ruhe eines Berges haben könntest, aber das warme Herz eines Menschen behieltest? Wenn die Wahl also nicht nur zwischen “unreflektiert reagieren” und “gar keine Emotionen mehr zulassen” liegen würde?
Schauen wir uns das in der folgenden Methode mal etwas genauer an.
“Achtsamkeit ist von Augenblick zu Augenblick gegenwärtiges, nicht urteilendes Gewahrsein”
Schritt 1: Das Fundament erkennen
Reaktion passiert unbewusst. Antwort passiert bewusst.
Folgende Situation zum besseren Verständnis:
Dein Partner kritisiert Dich und Du schießt sofort zurück – das ist eine Reaktion.
Aber wenn Dein Partner Dich kritisiert und Du erst innehältst, die Situation betrachtest und dann bewusst entscheidest, wie Du reagieren möchtest – das ist eine Antwort.
Du darfst erkennen, dass Du IMMER eine Wahl hast.
Auch in der stressigsten Situation. Auch im heftigsten Streit. Auch in der emotionalsten Krise.
Du kannst nicht kontrollieren, was passiert. Aber Du hast IMMER die Macht zu entscheiden, wie Du darauf antwortest.
Beginne heute damit, Deine Reaktionen zu beobachten. Nicht zu bewerten. Nicht zu ändern. Nur zu bemerken. Starte damit, Deinen Tag zu reflektieren. Dir werden Situationen einfallen, in denen Du anders reagiert hättest - jetzt, wo Du darüber nachdenkst. Auf diese Art und Weise erkennst Du Muster von Situationen, die immer gleich ablaufen. Dadurch fällt es Dir leichter, Dich schon kurz nach der Situation daran zu erinnern, dass Du reagiert und nicht geantwortet hast.
Damit näherst Du Dich immer weiter dem Punkt an, an dem es zur unbewussten Reaktion kommt.
Wenn Du merkst, dass Du automatisch reagierst, sage Dir: “ Ah, das war eine Reaktion. Wie würde eine bewusste Antwort aussehen?”
Allein dieser erste Schritt wird Dein Leben verändern.
Schritt 2: Den Moment der Stille kultivieren
Die mächtigste Fähigkeit gelassener Menschen ist nicht, dass sie keine starken Emotionen haben.
Es ist, dass sie gelernt haben zu pausieren.
Deine Emotionen sind wie ein wildes Pferd. Gleichgültige Menschen töten das Pferd. Reaktive Menschen werden von ihm abgeworfen. Gelassene Menschen haben gelernt, es zu reiten.
Wenn Du eine starke Emotion spürst:
Atme einmal tief ein (3 Sekunden)
Halte den Atem an (2 Sekunden)
Atme aus und frage Dich: “ Was will ich hier wirklich erreichen?”
Neurowissenschaftliche Studien zeigen, dass bereits 5 Sekunden bewusstes Atmen den präfrontalen Cortex aktivieren – den Teil des Gehirns, der für bewusste Entscheidungen zuständig ist. Du unterbrichst die automatische Reaktionsschleife und kannst einen klareren Gedanken fassen.
Probiere das unbedingt mal aus. Es ist erstaunlich, wie viel sich in dieser kurzen Zeit schon klären kann.
Schritt 3: Das Herz öffnen
Hier liegt der größte Unterschied zwischen Gelassenheit und Gleichgültigkeit.
Gleichgültige Menschen denken: “Wenn ich nichts fühle, kann mir auch nichts wehtun.”
Gelassene Menschen wissen: “Je mehr ich fühle, desto tiefer werden meine Erfahrungen.”
Uns wurde beigebracht (zumindest unbewusst), dass Mitgefühl uns schwach macht. Dass Empathie uns verwundbar macht. Dass Liebe uns ausnutzbar macht.
Doch das Gegenteil ist der Fall.
Mitgefühl macht Dich nicht schwach – es macht Dich weise
Mitgefühl macht Dich nicht verwundbar – es macht Dich verbunden
Mitgefühl macht Dich nicht ausnutzbar – es macht Dich einflussreich
Wenn jemand Dir gegenüber schwierig ist, frage Dich nicht: “Wie kann ich mich vor dieser Person schützen?”
Frage Dich: “Was braucht diese Person gerade wirklich? Und wie kann ich das geben, ohne mich selbst zu verlieren?” (Natürlich nur, wenn diese Person Dir nicht aktiv schaden will!)
“Grenzen sind nicht dazu da, andere draußen zu halten, sondern um zu zeigen, wo deine Verantwortung beginnt und endet.”
Schritt 4: Grenzen mit Liebe
Die Königsdisziplin der Gelassenheit.
Die meisten Menschen denken, sie haben nur zwei Optionen:
Ja sagen und sich ausnutzen lassen
Nein sagen und kalt werden
Aber es gibt einen dritten Weg.
Eine Grenze ist nicht eine Mauer. Eine Grenze ist ein Gartenzaun – sie zeigt klar, wie weit Dein Raum reicht und wo er aufhört, aber sie ist durchlässig für Liebe.
Ich verwende das Wort Liebe, damit Du eine Idee dessen bekommst, was ich meine. Verwechsel sie bitte nicht mit der bekannten “romantischen” Liebe. Wenn Du mehr dazu lesen willst, empfehle ich Dir meinen Newsletter zur Liebe.
Wie kann so eine liebevolle Grenze aussehen? Es ist eigentlich ganz einfach:
“Ich verstehe, dass Dir [X] wichtig ist. Mir ist [Y] wichtig. Lass uns einen Weg finden, beides zu respektieren.”
Konkretisieren wir das Ganze doch einmal mit einem Beispiel:
Dein Chef will, dass Du das Wochenende arbeitest.
Die gleichgültige Antwort wäre: “(Mir egal) [den Teil denkst Du Dir], mache ich halt.”
Die aggressive Antwort: “Nein, das ist meine Freizeit!” [Womit Du recht hast.]
Die gelassene Antwort: “Ich verstehe, dass das Projekt wichtig ist. Mir ist auch wichtig, dass ich Montag wieder voll da bin. Können wir schauen, ob wir das bis Freitag schaffen oder ob es Montagfrüh auch noch okay ist?”
Kennst Du diese Situationen? Wo Du einfach nicht weißt, wie Du Nein sagen sollst, ohne dass es nach einem Angriff klingt?
Solltest Du dann immer noch am Wochenende arbeiten, dann ist das so. Aber Du hast es kommuniziert, kannst ohne “schlechtes Gewissen” in Deine Emotionen darüber hineingehen und bleibst dem, was Dir wichtig ist, treu.
Dadurch bleibst Du bei Deinen Werten. Du zeigst Verständnis für die andere Person. Du suchst nach Win-Win-Lösungen.
Schritt 5: Die Integration
Die größte Herausforderung kommt zum Schluss: Wie lebst Du gelassen, ohne gleichgültig zu werden?
[Durch Praxis. Ich lade Dich ein. Ich gebe Dir Ideen an die Hand, die Du integrieren kannst, wenn Du das möchtest. Probier sie aus, wenn Du Dir unsicher bist - oder lass es bleiben, wenn es Dir gar nicht zusagt.]
Jeden Abend vor dem Schlafen stellst Du Dir drei Fragen:
“Wo habe ich heute reaktiv statt antwortend gehandelt?”
“Wo habe ich mein Herz verschlossen, obwohl ich es hätte öffnen können?”
“Was ist eine mögliche Situation morgen, in der ich Herzensgelassenheit praktizieren kann?”
Während Deiner Praxis kann es immer wieder vorkommen, dass Dich etwas vermeintlich zurückwirft. Deshalb möchte ich Dir drei häufige Stolpersteine aufzeigen, die auf Deinem Weg liegen können.
Du versuchst, die Pause zu erzwingen, und wirst dadurch noch angespannter.
Du öffnest Dein Herz, aber vergisst die Grenzen und fühlst Dich dadurch ausgenutzt.
Du setzt Dir zu hohe Erwartungen und gibst auf, wenn Du nicht sofort gelassen bist.
Es ist nicht schlimm, wenn Du über ein Hindernis fällst - solange Du dann wieder aufstehst.
Stelle Dir vor, Du bist ein Baum.
Gleichgültigkeit ist, als hättest Du keine Wurzeln – Du wirst von jedem Wind umgeblasen, hast keine Verbindung zur Erde und musst darauf warten, dass Dich wieder jemand aufrichtet. Währenddessen ist Dir alles egal.
Reaktivität ist, als hättest Du schwache Wurzeln – jeder Sturm macht Dir zu schaffen, bis Dich eines Tages einer komplett entwurzelt.
Gelassenheit ist, als hättest Du tiefe, starke Wurzeln – Du stehst fest, aber Deine Äste bewegen sich anmutig im Wind. Du hast:
Tiefere, ehrlichere Beziehungen
Weniger Stress bei gleichzeitig mehr Engagement
Klarere Entscheidungen ohne emotionale Verwirrung
Ein Gefühl von innerer Ruhe, die nicht von äußeren Umständen abhängt
Gelassenheit ist kein Zustand, den Du erreichst. Es ist eine Praxis, die Du lebst.
Jeden Tag. In jedem Moment. Mit jedem Menschen.
Du wirst nicht perfekt sein. Du wirst manchmal reaktiv sein. Du wirst in manchen Situationen auch wieder Dein Herz verschließen.
Das ist menschlich.
Der Unterschied ist, dass Du es bemerkst. Dass Du es korrigierst. Dass Du weitermachst.
Und mit jedem Tag wird diese bewusste Wahl zur zweiten Natur.
Bis Du irgendwann feststellst, dass Du nicht mehr versuchst, gelassen zu sein.
Du bist es einfach.
Mit offenem Herzen. Mit klarem Geist. Mit tiefen Wurzeln.
Das ist Herzensgelassenheit.
Deine Aufgabe für die Woche - nur wenn Du magst:
Beobachte Dich selbst – nicht mit dem Ziel, Dich zu verbessern, sondern um Dich besser kennenzulernen. Wann schließt Du Dein Herz? Wann öffnest Du es? Schreib es auf, wenn Du magst. Oder lass es einfach im Bewusstsein.
“Der erste Schritt zur Veränderung ist nicht das Handeln – sondern das Erkennen.”
Hab eine fantastische Woche.
Peace.
